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Der kleine Eisbär (2001)

Deutschland 2001,
Regie: Thilo Graf Rothkirch und Piet de Rycker
nach den Büchern von Hans de Beer
Zeichentrickfilm, 87 Minuten, Farbe
FSK ab 0, Altersempfehlung ab 5 Jahre

Eisbär Mika ist Vater geworden - er kann es kaum glauben. Und Lars, der kleine Eisbär, ist wahrhaftig eine Bereicherung der Polarlandschaft. Zwar kann er nicht schwimmen, doch er hat unglaublich viele tolle Ideen. Als er sich jedoch mit dem Robbenjungen Robby anfreundet, schreiten die erwachsenen Eisbären Kalle, Nalle und Palle ein. Sie jagen die Robben und sehen es nicht gern, dass die Kinder ihre Beute warnen. Auf einer polaren Vollversammlung wird beschlossen, dass die Väter ihren Söhnen die Freundschaft verbieten. Doch Lars findet eine andere Lösung. Schon bald versorgen alle Robben die Eisbären mit Fisch und werden im Gegenzug dafür von ihnen in Ruhe gelassen.

Kurz darauf wartet ein gefährliches Abenteuer auf Lars: die Eisscholle, auf der er schläft, bricht ab und treibt mit ihm gen Süden. Das Wasser wird immer wärmer, die Scholle immer kleiner. Glücklicherweise strandet er schließlich an einem fernen Ufer. Dort lernt Lars das Flußpferd Hippo kennen, das ihm eine bunte, prächtige, neue Welt zeigt - und das Schwimmen beibringt. Doch Lars' Heimweh ist groß und so bringt ihn der Wal Orca zurück ins Polarmeer, wo sich Eltern und Freunde bereits schreckliche Sorgen gemacht hatten.

Die Aufregungen nehmen aber kein Ende. Plötzlich gibt es im Ozean keine Fische mehr. Lars unternimmt einen verbotenen Ausflug zu der Menschensiedlung, weil er hofft, dort das Geheimnis lösen zu können. Was er erfährt ist gruselig und schrecklich. Ein großes schwarzes Schiff durchstreift die Meere und verschluckt mit einem riesigen eisernen Maul alle Fische, die es finden kann. Von den Erwachsenen glaubt ihm niemand diese Geschichte - bis das dunkle Ungetüm bei den Eisbergen auftaucht. Lars muss mit ansehen, wie der Schlund seinen Freund Robby, die übrigen Robben und sogar die Eisbärenmänner verschlingt.

Lars springt ins Wasser, um dem Schiff eine Falle zu stellen und schwimmt um sein Leben, während seine übrig gebliebenen Freunde ihm helfen, wo sie nur können. Im letzten Moment gelingt sein Plan: das schwarze Schiff kracht gegen riesige Felsen und bricht auseinander. Alle Tiere sind wieder frei. Und allen Polarbewohnern ist klar: Lars ist ein echter Held - dagegen können selbst Kalle, Nalle und Palle nichts mehr sagen.

"Der kleine Eisbär" ist ein wunderbarer Film! Toll gezeichnet, mit flotter Musik, aufregenden Abenteuern und einer wirklich fabelhaften Freundschaft. Unser Tipp: Ein Familienausflug ins Kino!