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Jenseits der Stille

Deutschland 1996, Caroline Link
Spielfilm, 112 Minuten, Farbe
FSK ab 6, Altersempfehlung ab 10 Jahre

Lara ist acht und in ihrer Familie die einzige, die hören und sprechen kann. Für ihre gehörlosen Eltern übernimmt sie deshalb Übersetzungen in allen Lebenslagen - bei der Bank, bei jedem Telefonat, ist sie diejenige, die die Worte übermittelt.

Zu ihrem Vater hat Lara ein besonders inniges Verhältnis. Ihr gemeinsames Lieblingsspiel ist das Erraten von Geräuschen. "Was für ein Geräusch macht die Sonne, wenn sie aufgeht?" "Wie klingt der Schnee, wenn er auf die Wiese fällt?"

Als Lara ihre Tante Clarissa trifft, entdeckt sie etwas ganz Neues: Musik! Und Lara beginnt Klarinette zu spielen - das Instrument, das Clarissa so wunderbar beherrscht. Laras Vater, der sich als Kind mit seiner Schwester Clarissa nicht gut verstanden hat, findet an Laras neuen Ideen keinen Gefallen. Aber Lara lernt und lernt.

Zehn Jahre später spielt sie so gut Klarinette, daß der Musiklehrer ihr rät, eine richtige Ausbildung zu machen. Clarissa unterstützt Lara in ihrer Absicht und möchte sie gern nach Berlin mitnehmen, wo Lara die Musikhochschule besuchen könnte. Vor allem der Vater ist sehr dagegen, doch Lara entscheidet sich für ihre Musik. Es wird etwas dauern, bis der Vater begreift, daß auch er, der nicht hört, ihre Welt verstehen kann.

Jenseits der Stille wurde für den Auslands-Oscar nominiert.



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