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Die wilden Hühner und das Leben

Die wilden Hühner und das Leben

Deutschland 2008
Regie: Vivian Naefe
Drehbuch: Thomas Schmid, Uschi Reich, Vivian Naefe unter Mitarbeit von Cornelia Funke und Marie Reich
Spielfilm, 108 Minuten
FSK ab 0, empfohlen ab 8 Jahre
FBW-Prädikat: besonders wertvoll
ab 29. Januar 2009 im Kino

Für die Wilden Hühner gestaltet sich das Erwachsenwerden ganz schön schwierig. Ihr Seelenleben und das der „Pygmäen“ ist gehörig in Aufruhr. Die gemeinsame Klassenreise kommt darum gerade recht. Sprotte allerdings tritt die Reise mit gemischten Gefühlen an, denn ihre Mutter Sybille wird die Lehrer Frau Rose und Herrn Grünbaum als Busfahrerin begleiten. Außerdem wartet auf die „Hühner“ und die „Pygmäen“ am Tag der Abreise eine handfeste Überraschung: Nicht nur ihre Klasse 9a steigt in den Bus, sondern auch die Grundschulklasse von Frau Honig mit der Mädchenbande um Verena, Bob und Lilli. „Die Wilden Küken“ haben die „Hühner“ schon beim Streit um die Sitzplätze auf dem Kieker und werden ihre Hühner-Ehre noch ganz schön herausfordern.

Als die Reisegesellschaft an der idyllisch gelegenen Jugendherberge mitten in der Natur ankommt, stehen allerhand Turbulenzen an: Es geht um Eifersucht, Übellaunigkeit und zuviel Alkohol und Herr Grünbaum vermasselt den ersten Anlauf für seinen Heiratsantrag nach allen Regeln der Kunst und muss stattdessen mit ansehen, wie Frau Rose mit Max, dem jungen Herbergsvater, flirtet. Als seine Schützlinge am nächsten Morgen die erste Exkursion in die freie Natur unternehmen, haben alle Beteiligten anderes im Kopf als die Ökosysteme der Bäche und Wälder zu erkunden.

Als wären Gefühlsverwirrungen und Herzschmerz nicht genug, stellen die „Hühner“ überrascht fest, dass sie als Mädchenbande doch wieder aktiv werden müssen: Die „Küken“ sorgen in der Herberge für ein heilloses Chaos, und das können sich die „Hühner“ kaum gefallen lassen. Ihre Rache-Attacke führt nicht nur zu einem zugegebenermaßen gelungenen Gegenangriff, sondern auch zu einem amtlichen Anpfiff von Frau Rose. Diese verdonnert die Hühner dazu, sich bei ihren kleinen Gegnerinnen Verena, Bob und Lilli zu entschuldigen. Damit steht es erstmal 1:0 für die „Küken“.

Am nächsten Tag platzt Trude wegen Mellis schlechter Laune der Kragen. Und endlich bekennt ihre Freundin, was ihr auf der Seele lieg: Sie hat Angst, von Willi schwanger zu sein! Mellis Freundinnen sind total verblüfft. Aber Melli merkt schnell, dass sie sich auf die Unterstützung und Hilfe ihrer „Hühner“ verlassen kann. In all der Aufregung merken die Mädchen gar nicht, dass Steve ihr Gespräch beobachtet und mit seiner Videokamera aufgezeichnet hat. Die Ereignisse in der Jugendherberge überstürzen sich, doch am Ende zeigt sich, dass echte Freundschaft auch die größten Schwierigkeiten überwinden kann.

www.huehner.film.de



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